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Un’emozione per sempre Un’emozione per sempre

Eine Emotion für immer




Musik ist ein immaterieller, aber wesentlicher Bestandteil des Campus. Jede Playlist wird ausgewählt, um in dem Moment, in dem die Camper sie hören, besondere Gefühle zu wecken und als „Verstärker“ für Erinnerungen zu dienen, wenn sie nach Hause zurückkehren.



Nach dem Titel eines berühmten Songs von Eros Ramazzotti ist die Musik bei Dynamo eine Emotion für immer. Die Lieder sind nämlich ein immaterieller, aber wesentlicher Bestandteil des Lebens auf dem Campus: vom Tanzen in der Mensa bis zu den abendlichen Gesprächen im Haus, von den geselligen Karaoke-Abenden mit Familien bis hin zu den Abschlussmomenten von Aktivitäten wie dem Art-Lab oder dem Töpferkurs – die Musik begleitet jede Session, ist aber nie nur Hintergrundmusik wie in einer Lounge. Vielmehr ist sie eine bedeutungsvolle Präsenz, die bei Bedarf laut aufgedreht wird, denn jede Playlist wird ausgewählt, um in dem Moment, in dem die Camper sie hören, ein besonderes Gefühl zu wecken und als „Verstärker“ für Erinnerungen zu dienen, wenn sie nach Hause zurückkehren.




„Dass die Jugendlichen die Gefühle der Session einfach wieder erleben können, indem sie einen Song hören, bedeutet ihnen wirklich viel“, erklärt Davide Sartori, Verantwortlicher für die Radioprogramme sowohl beim Camp als auch bei den Dynamo Programs. Wenn sie zu Hause in ihrem Zimmer sind und einen Song hören, haben sie die außergewöhnliche Gelegenheit, den Geist von Dynamo wiederzubeleben“. „Es sind alles bekannte Lieder, die jeder von uns im Auto zusammen mit Freunden mitsingen würde; Lieder mit Qualität, im Sinne von Liedern, die etwas bedeuteten, und nicht unbedingt kommerzielle und flüchtige Hits. „Musik ist oft das erste Thema, über das sich die Jugendlichen kennenlernen und über das ich selbst mit ihnen in Kontakt kommen kann“, fährt Davide fort. „Und wenn wir entdecken, dass wir Musikliebhaber sind, auch wenn es nicht unbedingt dasselbe Genre ist, dann entsteht genau dort die erste Verbindung und die Schüchternheit beginnt zu schwinden“.




Aber wie bringt man alle auf einen Nenner? „Wir erklären den Jugendlichen, dass es nichts falsch ist, dieses oder jenes Musikgenre zu hören. Wichtig ist, darüber zu sprechen. Ich lasse sie zum Beispiel Lieder hören, die sie aufgrund ihres Alters noch nicht kennen könnten, und frage dann nach ihrer Meinung. Mit einer Regel: Die Antwort muss immer begründet werden. So entsteht aus dem Hören von 3 oder 4 Liedern und der daraus resultierenden Diskussion ein einstündiges Radioprogramm, in dem darüber debattiert wird, warum ein bestimmtes Musikgenre gehört werden sollte oder nicht“. Unerwarteterweise entdeckt ein Jugendlicher, dass er den Rock and Roll der 50er Jahre mag. Aber es kann auch umgekehrt sein: „Ein Camper, dessen Mutter Französin ist, hat mir die Sängerin Zaz nähergebracht, die ich nicht kannte. Es ist ein ständiger Austausch, denn Musik ist dem Menschen innewohnend. Wer sagt, dass er sie nicht mag, hat noch nicht sein Genre oder Texte gefunden, in denen er sich wiedererkennen kann und die ihm die Gefühle vermitteln, die er braucht“.




Die Musik, die auch Rhythmus ist, ermöglicht es den Campern, wieder Harmonie mit den Rhythmen ihres eigenen Lebens herzustellen. Während der Sessions können sie dank eines Liedes jeder Situation mit einer anderen Einstellung begegnen, sei es bei körperlicher oder psychischer Anstrengung. Die Musik ist zudem der absolute Star des Videos, das für den Open Day erstellt wurde und oft die Worte des ausgewählten Liedes mit bewegenden Bildern vom Camp illustriert, wie im vergangenen Jahr mit „Che rumore fa la felicità?“ von Negrita. Aber auch Klänge der Natur, Geräusche und sogar Vibrationen können zu Musik für unsere Seele werden. So entstand der multisensorische Raum, der es auch gehörlosen Jugendlichen oder Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen ermöglicht, ein unvergessliches Erlebnis zu erleben. „Es ist eine Umgebung, die so konzipiert und gebaut wurde, dass sie multisensorische und hypersensorische Erlebnisse bietet, und die Camper auf kontrollierte Weise stimuliert“, erklärt Giovanna Santella, Verantwortliche für diese Aktivität. „Eines der Hilfsmittel, die wir verwenden, ist die sensorische Plattform, die aus Sperrholz gefertigt und mit ungiftigen Farben behandelt wurde: Sie verwandelt Töne in Vibrationen und fördert so auch ein besseres Körperbewusstsein. Der Klang stimuliert das Ohr, die Vibration vollendet das Hören. Das Erlebnis wird, wann immer möglich und je nach Bedürfnissen unserer Gäste, durch Geräusche und Farben ergänzt. Wir wollten jedoch nicht, dass der sensorische Raum einfach nur als „alternativer Ort“ angesehen wird. Daher entstand der Bedarf an einer „mobilen Sensorik“: Verantwortliche für Aktivitäten und Häuser wurden geschult, dieses Erlebnis mithilfe mobiler Geräte (wie einer kleinen Plattform, die Töne und Vibrationen erzeugt) und sensorischem Material (von Krepppapier bis hin zu Linsen, Reis und Kichererbsen) nachzubilden. Dies ermöglicht es, je nach den individuellen Bedürfnissen passende Aktivitäten zu gestalten“.



Quelle: DYBC MAGAZINE


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